Ende Juni 2025 wurde ein Vortrag der in Israel geborenen Psychologin Iris Hefets an der Universität Bremen vom Rektorat kurzfristig abgesagt. Der Titel des Vortrags lautete: „Schweigen und Schuld – psychologische Mechanismen im Umgang mit dem Genozid in Gaza“. Das Canceln war für die Vertreterin der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost schon fast erwartbar – für Schlagzeilen sorgt sowas im Staatsräson-Deutschland freilich nicht.
Im Interview mit etos.media spricht Hefets über:
- die politischen Umstände der Absage ihres Vortrags und die Reaktionen auf diese Zensur
- die Inhalte ihres Vortrags und warum sie in Deutschland als „provokant“ gelten,
- die Einstufung der Jüdischen Stimme im aktuellen Verfassungsschutzbericht als „gesichert extremistische Bestrebung“
- die psychologischen Funktionen deutscher Israel-Solidarität
- und ihre wiederholten Festnahmen durch die Berliner Polizei als jüdisch-israelische Kriegsgegnerin und was all das mit „Schutz jüdischen Lebens“ zu tun hat
Hier ist der Vortrag von Iris Hefets, den die Uni Bremen gecancelt hatte: https://vimeo.com/1097339057
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