Völkermord in Gaza: Fehlende Solidarität mit Kollegen

Gaza - Bild Motaz Azaiza

Weder deutsche Medien noch hiesige Gewerkschaften haben in den letzten 22 Monaten Kontakt zur palästinensischen Journalistengewerkschaft aufgenommen. Noch ist es möglich.

This article was published in English as well. (English version)

Bereits am 12. Februar 2024 teilte die palästinensische Journalistengewerkschaft Palestinian Journalists Syndicate (PJS) mit, dass 120 – und damit fast zehn Prozent – ihrer etwa 1.300 Mitglieder getötet wurden.0F1 Schon in den ersten zehn Wochen nach dem 7. Oktober wurden mehr Journalisten getötet, als jemals zuvor in einem einzigen Land im Laufe eines ganzen Jahres, so das Committee to Protect Journalists (CPJ).1F2 „Gaza ist ein Friedhof für Journalisten“, hieß es Anfang des Jahres in der taz.2F3 Und im April veröffentlichte die zur renommierten Brown University gehörende Watson School for International and Public Affairs dann einen Bericht, wonach in Gaza mehr Journalisten getötet wurden, „als im US-Bürgerkrieg, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, dem Koreakrieg, dem Vietnamkrieg (einschließlich der Konflikte in Kambodscha und Laos), den Kriegen in Jugoslawien in den 1990er und 2000er Jahren und dem Krieg in Afghanistan nach dem 11. September zusammen“. Gaza sei mit weit über 200 getöteten Journalisten „schlicht und ergreifend der schlimmste Konflikt aller Zeiten für Reporter“.3F4 Hinzu kommen laut PJS hunderte Verletzte sowie mindestens 125 willkürlich von Israel in Administrativhaft genommene Journalisten, von denen viele nachweislich gefoltert wurden.4F5 Im Angesicht dieses noch nie dagewesenen Ausmaßes an tödlicher Gewalt gegen Presse- und Medienarbeiter würde man eigentlich Empathie und eine Welle an Solidarität mit den betroffenen Kollegen vor Ort erwarten. Umso mehr, da internationalen Journalisten von Israel der Zugang zum Gazastreifen weitestgehend verwehrt wird und lokale palästinensische Journalisten mit die einzigen vertrauenswürdigen Quellen sind, welche herangezogen werden können, um den Aussagen der israelischen Streitkräfte (IDF) sowie der in weiten Teilen faschistischen israelischen Regierung etwas gegenüberzustellen. Allein, während quasi noch immer täglich unkritisch aus Presseerklärungen der IDF zitiert wird, kommen die Stimmen palästinensischer Kollegen in der deutschen Medienlandschaft nach wie vor kaum bis gar nicht vor. Und wenn, dann werden sie nicht selten von vornherein delegitimiert, angezweifelt oder gar unter Generalverdacht gestellt.

Potentielle Terroristen statt Kollegen

Ein besonders diffamierendes Beispiel lieferte Nicholas Potter, der Autor des oben erwähnten taz-Artikels. In der Schlagzeile fragt dieser erst suggestiv „Können Journalisten Terroristen sein?“5F6 und schickt die Antwort sogleich hinterher. „Die Unterscheidung ist manchmal schwer.“, heißt es in der Unterzeile.6F7 Zur Antwort auf seine tendenziöse Frage ist Potter dabei nicht etwa über das persönliche Gespräch und den Austausch mit Journalisten bzw. Kollegen aus Gaza gelangt. Nein, sein Framing von palästinensischen Journalisten als potentielle Terroristen fußt scheinbar einzig auf Stellungnahmen der IDF und den Aussagen von Ahmed Fouad Alkhatib, ein seit 2005 nicht mehr persönlich in Gaza gewesener palästinensisch-amerikanischer Autor und Menschenrechtler. Letzteren zitiert Potter unter anderem mit den Worten, dass „man nicht einfach und endgültig sagen [kann], ob jeder dieser fast 200 Getöteten Journalisten oder Terroristen gewesen seien.“ Getötet worden seien sowohl „legitime Journalisten“ als auch „Journalisten mit sehr fragwürdigen Verbindungen“.7F8 Dass Potter sich noch nicht einmal die Mühe machte, die fünf in ihrem Pressebus getöteten Journalisten Fadi Hassouna, Ibrahim al-Sheikh Ali, Mohammed al-Ladah, Faisal Abu al-Qumsan und Ayman al-Jadi8F9 beim Namen zu nennen, ist dabei zusätzlich sinnbildlich für die oft entmenschlichende Darstellung von Palästinensern in den deutschen Medien. Potter macht sie pauschal zu „fünf mutmaßlichen Terroristen“, die laut IDF bei einem „präzisen Luftangriff“ ausgeschaltet wurden; auch wenn er später nachschiebt, dass andere durchaus von Kollegen sprechen und die Beweislage „dünn“ sei.9F10

Palästinensische Gewerkschafter: International anerkannt, in Deutschland ignoriert

Die Gewerkschaft PJS gehört wie die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) zur International Federation of Journalists (IFJ). Laut PJS-Vizepräsident Tahseen al-Astal nahm die DJU am letzten IFJ Global Congress in Oman im Juni 2022 teil. Darüber hinaus habe es seither keinen bilateralen Kontakt gegeben. Weder die DJU noch irgendeine andere deutsche Gewerkschaft habe seit dem 7. Oktober den Kontakt mit der PJS gesucht, so der in Gaza ansässige Gewerkschafter. Allerdings pflege man „enge Beziehungen zu Gewerkschaften auf der ganzen Welt“. Darüber hinaus sei PJS-Präsident Nasser Abu Bakr derzeit Vizepräsident der IFJ. al-Astal, der seit dem 7. Oktober mit seiner Familie bereits mehr als zehn Mal fliehen musste, brachte mir gegenüber mehrfach seine Bereitschaft und seinen Wunsch zum Ausdruck, sich mit Gewerkschaften, Medien und der Zivilgesellschaft in Deutschland auszutauschen. Unter anderem schrieb er mir:

As the Vice President of the Palestinian Journalists Syndicate in Gaza, I can confirm that I have not been contacted by any German union or media outlet. I would be genuinely pleased if such communication were to take place. If you or others wish to contact me directly to better understand the reality that journalists in Gaza are living through, I am fully ready and willing to engage—whether with unions, media, or civil society groups in Germany. All we ask for is more humanitarian solidarity.

I would like to note that the International Federation of Journalists — which includes the majority of journalists‘ unions worldwide — is in contact with us. A Media Solidarity Center has been established in the humanitarian zone in Khan Younis, with funding from the Canadian Labour Union and the Norwegian Union, with the goal of supporting journalists in Gaza and standing in solidarity with them. There is potential to work towards supporting this center in coordination with the International Federation, and to advocate for the evacuation of some journalists for medical treatment or educational opportunities abroad, outside the Gaza Strip.”

Journalistische Grundprinzipien ausgesetzt

Eines der wichtigsten journalistischen Grundprinzipien ist Ausgewogenheit. Demnach müssen verschiedene Perspektiven und Meinungen berücksichtigt werden, auch wenn sie nicht der eigenen Meinung oder den eigenen Vorurteilen entsprechen. Wenn deutsche Journalisten also den Drang verspürten, der Frage nachzugehen, ob ihre Kollegen in Gaza Terroristen sein könnten, hätten sie dann nicht Kontakt zum PJS suchen sollen, um wichtige Informationen über die Hintergründe zu erhalten und ihre Fragestellung fundierter zu beantworten? Die Antwort auf diese rhetorische Frage lautet – natürlich – ja! Insbesondere dann, wenn sie wie im Fall von Potter die PJS sogar erwähnen. Hätten sie es getan, so hätten sie von Tahseen al-Astal unter anderem Folgendes erfahren und in ihre bisherige Berichterstattung einfließen lassen können:

To begin with, I will aim for my responses to be honest and transparent, shedding light on the intense media misinformation that has accompanied the genocide being committed against the Palestinian people in the Gaza Strip. This began after October 7, 2023, when Israel resorted to killing civilians as a means of pressure and revenge against Hamas. Unfortunately, this misinformation is being spread by the occupying state—Israel—which tries to present the situation as if its army is engaged in fierce battles in Gaza, using this claim to justify the large number of civilian and journalist deaths. When addressing questions regarding journalists, I will clearly present the reality of what is happening in Gaza, which calls for the intervention of all who care about journalism, humanity, and peace to stop this crime. Israel tries to portray everyone in Gaza as terrorists who deserve to die.

Before answering, it is important to clarify that the Palestinian Journalists Syndicate is an independent institution operating under Palestinian law. However, it has faced obstruction and attempts to hinder its work in Gaza by Hamas due to the Syndicate’s stance against the movement’s violations of journalists’ rights. The majority of the Syndicate’s council members have been banned from travel and detained by the movement. The court in Gaza has also considered a case challenging the results of the Syndicate’s elections held in May 2023, which took place simultaneously in Ramallah and Gaza. The Syndicate is known as one of the few institutions unaffected by the Palestinian political division, with its operations in Gaza and the West Bank managed under a unified leadership.

This clarification is essential to prevent our words from being lumped in with Hamas, as Israel often attempts to label anyone who exposes its crimes as affiliated with Hamas—a charge that has been used to justify the assassination of many journalists.

1. Who determines who is a journalist?

The Palestinian Journalists Syndicate is the sole body responsible for defining who is a journalist and verifying the professional status of media workers. To remove any doubt and prevent individuals from other professions from engaging in journalism, the Syndicate’s bylaws explicitly state that no member of security forces or anyone involved in military or security activities may be admitted. Before being granted membership, each journalist signs a pledge to strictly adhere to these bylaws, and the Syndicate is empowered to take necessary measures in case of violations.

Therefore, the occupation’s claim that our journalist colleagues are involved in terrorism is completely false—especially those who are registered members of the Syndicate. The Syndicate has publicly confirmed that they are victims of the war, based on clear statements and statistics. As of now, 225 journalists (male and female) have been killed.

2. Regarding whether these killings are intentional or not:

In the majority of cases, our colleagues were clearly and deliberately assassinated. This is based on testimonies from relatives and colleagues and the circumstances of each case—whether targeting journalists directly, bombing media institutions, homes, or their vehicles. Most of these locations were not in active combat zones at the time of the attacks, pointing to deliberate targeting by the occupation.

I’ll mention two specific cases to illustrate this:

Ismail Al-Ghoul, a journalist known for his continuous work with Al Jazeera and his constant presence among colleagues who never observed any misconduct by him—otherwise, they would have distanced themselves per the Syndicate’s instructions. When he was targeted by Israeli forces, he was covering an incident at a school near Al-Shati Refugee Camp in Gaza City. The area was completely calm at the time. He was deliberately targeted solely for his journalistic work.

Ahmad Al-Louh was accused of being a member of Hamas or Islamic Jihad. However, according to his record with the Syndicate, he was previously detained by Hamas in 2019 and kidnapped by Islamic Jihad in 2021 due to his critical stance against both. The Syndicate intervened in both cases to secure his release. He worked with multiple media outlets, most recently as a cameraman for Al Jazeera. He was deliberately targeted—like many others—based on a list allegedly found by the Israeli army, the origin of which is unknown.

As the Journalists Syndicate, we have repeatedly called for an independent international investigative committee to probe these events. We continue to stress this demand, but Israel consistently rejects our calls and refuses to allow independent foreign journalists to enter Gaza.

3. What are the roles of the Syndicate and its policies?

The Syndicate’s bylaws strictly prohibit any journalist from engaging in military activities or working with Palestinian Authority security agencies. This rule is strictly enforced in both the West Bank and Gaza, and all journalists in the occupied Palestinian territories are committed to it. No member of the Syndicate is allowed to work for any military faction—official or otherwise—to ensure the independence of journalistic and union work, and to prevent any factional interference in journalism. This policy is firmly upheld.

We, at the Syndicate, welcome the opportunity to organize meetings in any European country, whether in-person or online, to present and discuss the independent, professional, and ethical standards upheld by our members at the Palestinian Journalists Syndicate.

Dr. Tahseen Al-Astal
Vice President of the Palestinian Journalists Syndicate
Based in Gaza“
10F11

Nie wieder!“ war gestern

Am 19. Juli tweetete der Journalist Anas al-Sharif, dass sich 85 Prozent der Bevölkerung Gazas im „fünften Stadium“ der Unterernährung und damit in der kritischsten und gefährlichsten Phase befinden, mit Folgen, die oft irreversibel sind, selbst wenn in Zukunft wieder Nahrungsmittel verfügbar werden.11F12 Seit diesem erneuten Hilferuf an die Weltgemeinschaft wurde al-Sharif innerhalb weniger Tage mehrmals von einem Sprecher der IDF als Terrorist markiert. Er befürchtet, diese Kampagne könnte auf seine gezielte Ermordung hinauslaufen. Angesichts der israelischen Verleumdungen hat das CPJ am 24. Juli einen Aufruf zum Schutz für Anas Al-Sharif veröffentlicht.12F13

Nie seit dem Zweiten Weltkrieg wurde Hunger so sorgfältig geplant und kontrolliert als Waffe eingesetzt, sagt Alex de Waal, Geschäftsführer der World Peace Foundation, anlässlich eines gemeinsam mit der Forschungsagentur Forensic Architecture veröffentlichten Reports über die „Architektur des genozidalen Hungers“ in Gaza.13F14 Weiterhin werden täglich Menschen, beim Versuch an Lebensmittel zu gelangen, von der IDF erschossen. Ärzte berichten, dass dabei jeden Tag scheinbar gezielt andere Körperteile ins Visier genommen werden und Soldaten der IDF gaben gegenüber der israelischen Tageszeitung Haaretz zu Protokoll, dass das Scharfschützenfeuer auf hungernde Zivilisten wie eine reale Version der Netflix-Serie „Squid Game“ behandelt werde.14F15

Ahmed Al-Najjar ist ein junger Kunstliebhaber, Akademiker und Journalist aus Khan Younis im südlichen Gazastreifen. Seit Mai stehe ich mit ihm in Kontakt. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber auch seine Kräfte schwinden. Die Auswirkungen des Hungers und der anhaltenden israelischen Blockade beschreibt er wie folgt:

People collapsing in the street, it’s something real, something that is happening before our eyes right now, it’s something that we, the people of Gaza, are experiencing. My own body is trembling these days and almost twitching. I feel my grip no longer the same strength that I used to have. I see children in my displacement camp who used to play and used to be vibrant, filling the camp with their joys and cries, sitting idle right now because they don’t have any sort of energy to move. I see the friends in the streets hanging, supporting each other and backing on each other to just be able to walk. People do no longer walk into the markets and no longer go to seek something to eat because they don’t have the energy to do so. Because they know if they go, they waste their energy and they waste their nutrition. So they are being economical about whatever calories they find because they have a captor who feels that he should control their calories and what they feed on and what they do not.”15F16

Besser zu spät als gar nicht mehr handeln

Es ist ok seine Meinung zu ändern, wenn grausamste Wahrheiten und schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch in Deutschland nicht länger ignoriert oder gar gerechtfertigt werden können. Als nächstes braucht es jetzt aber Haltung und dementsprechendes Handeln. Liebe Kolleg*innen in den Gewerkschaften, liebe Menschen in den Medien und in der Zivilgesellschaft, liebe Freunde, liebe Alle, lasst uns endlich dafür sorgen, Deutschlands Unterstützung für diesen Wahnsinn und dystopischen Horror ein Ende zu setzen. Schaut nicht länger weg, stumpft nicht ab, schweigt nicht, solidarisiert euch! Nehmt Kontakt mit der PJS auf, geht auf Proteste, oder organisiert selbst Proteste. Schließt euch zusammen und erhebt eure Stimme, denn alle Menschen haben ein Recht, zu existieren und in Frieden zu leben. Ein Recht auf Unterdrückung, Vertreibung und Völkermord gibt es nicht.

*Update 11. August 2025

Der im Artikel genannte Journalist Anas al-Sharif wurde am 10. August gemeinsam mit fünf weiteren Journalisten bei einem gezielten Drohnenangriff der IDF in Gaza City getötet. Ihre Namen sind Mohammed Qreiqeh, Ibrahim Zaher, Mohammed Noufal, Moamen Aliwa und Mohammed al-Khaldi. Weitgehend unkritisch und ohne den nötigen Kontext zu geben, wiederholten deutsche Medien, von der Bild bis zur taz, die Behauptungen der IDF, es habe sich bei den Getöteten um „als Journalisten getarnte Terroristen“ gehandelt. Deutsche Journalisten haben sich damit erneut  – während eines laufenden Genozids – zum Instrument israelischer Staatspropaganda gemacht und mit ihrer Berichterstattung dazu beigetragen, Kriegsverbrechen gegen ihre palästinensischen Kollegen zu legitimieren.

Ein Beitrag von Anton Wundrak Mantovanini – Ich lebe in Berlin und Rio de Janeiro, bin Mitglied bei ver.di, und unterstütze Gewerkschaften mit strategischen Recherchen. Ich bin außerdem Initiator des solidarischen Textilprojekts DNA MERCH. Ich stelle gerne den direkten Kontakt zum PJS her. Schickt mir einfach eine Nachricht.

Quellen

1 „10% of Gaza journalists killed by Israel: Palestinian syndicate“, zugegriffen 24. Juli 2025, https://www.aa.com.tr/en/middle-east/10-of-gaza-journalists-killed-by-israel-palestinian-syndicate/3136024.

2 „Press Release: A Record Toll on Journalists in Israel-Gaza War“, Committee to Protect Journalists, 21. Dezember 2023, https://cpj.org/2023/12/israel-gaza-war-takes-record-toll-on-journalists-2/.

3 Nicholas Potter, „Israelische Angriffe auf Gaza: Können Journalisten Terroristen sein?“, Die Tageszeitung: taz, 9. Januar 2025, https://taz.de/Israelische-Angriffe-auf-Gaza/!6057364/.

4 Nick Turse, News Graveyards: How Dangers to War Reporters Endanger the World (2025), https://watson.brown.edu/costsofwar/files/cow/imce/papers/2025/Turse_Costs%20of%20War_The%20Reporting%20Graveyard%204-2-25.pdf.

5 Palestinian Journalists Syndicate, „Silencing Voices: The Plight of Palestinian Journalists Detained by Israeli Occupation during Ongoing Israeli Aggressionon Gaza“, zugegriffen 31. Juli 2025, https://pjs.ps/file/attachs/990.pdf.

6 Potter, „Israelische Angriffe auf Gaza“.

7 Potter, „Israelische Angriffe auf Gaza“.

8 Potter, „Israelische Angriffe auf Gaza“.

9 „‘Heinous Attack’: Israel Kills Five Palestinian Journalists in Gaza Strike“, Al Jazeera, zugegriffen 24. Juli 2025, https://www.aljazeera.com/news/2024/12/26/five-journalists-killed-in-israeli-strike-near-gaza-hospital.

10 Potter, „Israelische Angriffe auf Gaza“.

11 E-Mail- und WhatsApp-Korrespondenz mit Anton Wundrak Mantovanini

12 أنس الشريف Anas Al-Sharif [@AnasAlSharif0], „85% of Gaza’s population have entered the ‚fifth stage‘ of malnutrition — the most critical and dangerous phase, which is often irreversible even if food becomes available in the future.“, Tweet, Twitter, 18. Juli 2025, https://x.com/AnasAlSharif0/status/1946345946700255585; „Famine Facts | IPC – Integrated Food Security Phase Classification“, zugegriffen 24. Juli 2025, https://www.ipcinfo.org/famine-facts/.

13 C. P. J. Staff, „CPJ Calls for Anas Al-Sharif’s Protection in Face of Israeli Smears“, Committee to Protect Journalists, 24. Juli 2025, https://cpj.org/2025/07/cpj-calls-for-anas-al-sharifs-protection-in-face-of-israeli-smears/.

14 „“Precisely Designed Mass Starvation”: Aid Access as Weapon in Israel’s War on Gaza, Researchers Find“, Democracy Now!, zugegriffen 24. Juli 2025, https://www.democracynow.org/2025/7/21/forensic_architecture; Architecture of Genocidal Starvation (Forensic Architecture, o. J.), zugegriffen 24. Juli 2025, https://frames.forensic-architecture.org/gaza/aid/aid-in-gaza-two-models.

15 R. Powell, A Game of Body Parts: Israeli Snipers Accused of Systematic Targeting of Gaza’s Children … for Fun – Greatreporter, 23. Juli 2025, https://greatreporter.com/2025/07/23/a-game-of-body-parts-israeli-snipers-accused-of-systematic-targeting-of-gazas-children-for-fun/.

16 „Tony Groves – Tortoise Shack auf Instagram: ‚Please listen to journalist in Gaza @ahmaadbassam on the latest PalCast (link in my story) and for the sake of humanity DEMAND ACTION. #OpenTheGates or tear down the walls. This is man made famine live-streamed and if it’s not eating away at your soul then you have none.‘“, Instagram, 23. Juli 2025, https://www.instagram.com/tortoiseshack/reel/DMc8ibRsM_h/.

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