Die Zeiten für den Journalismus in der BRD sehen düster aus. Bereitwillig übernehmen etablierte Medien die Narrative der Herrschenden oder treiben diese gar von rechts vor sich her. Süddeutsche macht uns das neuste Tötungswerkzeug von Rheinmetall schmackhaft, Springer verbreitet Hass auf die, die nichts haben, Spiegel normalisiert Rassismus, und tagesschau hat in Gaza noch kein zerbombtes Krankenhaus gefunden, das uns nicht als bedauerlich, aber gerechtfertigt präsentiert wurde.
Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Eine Krise jagt die nächste, und ihr gemeinsamer Nenner liegt im kapitalistischen Dogma der Profitmaximierung. Wenn der Kanzler „Zeitenwende“ brüllt und den alle Bereiche durchdringenden Militarismus meint, wenn die Axt an den Sozialstaat angelegt wird und Rentner mit Vorsatz in die Armut getrieben werden, wenn in Parlamenten die Wünsche der Industrie alles und die der einfachen Menschen nichts bedeuten – braucht es Widerspruch von unten.
Wenn in den Medien die Bombardierung Gazas gerechtfertigt, der Genozid an den Palästinensern geleugnet und in Talkshows nahezu ausschließlich das Narrativ der israelischen Regierung präsentiert wird, dann braucht es Journalismus, der die Geschichten der Opfer des Genozids erzählt, die Propaganda der israelischen Regierung und des israelischen Militärs entlarvt und Deutschlands Verantwortung klar benennt.
Bei etos.media machen wir linken, kämpferischen, unabhängigen Journalismus – antirassistisch, antimilitaristisch und solidarisch. Wir stehen an der Seite der Unterdrückten, Marginalisierten und Vertriebenen, der Menschen, die von Krieg, Terror, Besatzung und Rassismus betroffen sind. Den Mächtigen sagen wir den Kampf an, entlarven ihre Lügen und setzen ihren menschenverachtenden Narrativen die Stimmen der einfachen Leute entgegen.
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